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Timmelsjoch

Das geheime Tor zum Süden

Im hinteren Ötztal weisen die Alpen eine „heimliche Lücke“ auf – die Timmelsjoch Hochalpenstraße. Der Straßenübergang auf 2.474 m stellt vermutlich seit der Steinzeit eine wichtige Verbindungsachse zwischen Nord und Süd dar. Heute müssen Ausflügler nicht mehr mühselig über den Pass kraxeln, sondern kurven mit dem Auto oder Motorrad auf der Timmelsjoch-Hochalpenstraße von Obergurgl ins Südtiroler Passeiertal. Der höchste Passübergang der Ostalpen eröffnet Reisenden spektakuläre Ausblicke auf die hochalpine Natur – und markiert mit 6 Erlebnisstationen die einzigartige Timmelsjoch Erfahrung.

Kehre um Kehre ein Vergnügen

Wer kurvenreiche Straßen mag, wird die Timmelsjoch-Hochalpenstraße lieben. Das Panorama rundum lässt auch passionierte Fahrer an so manchen Stellen abbremsen und die Aussicht genießen. Von saftig grünen Almwiesen und Alpenrosenhängen in Hochgurgl geht es hinauf in karges, hochalpines Gelände, wo selbst im Sommer so manches Schneefeld die Fahrbahn säumt und Schafe, Ziegen oder sogar Steinböcke den Weg zur Passhöhe kreuzen. Ein Erlebnis nicht nur mit dem PKW, auch unter Motorradfans und Rennradfahrern ist die Strecke längst Kult. Die 60 km lange Fahrt von Obergurgl über die mautpflichtige Timmelsjoch-Hochalpenstraße bis in die Kurstadt Meran dauert nur ca. 1,5 Stunden – ideal für einen Tagesausflug vom Hochgebirge in das mediterran anmutende Klima zwischen Südtiroler Weinbergen.

Timmelsjoch: Maut & Informationen

Wer schon einmal mit dem Auto oder Motorrad über das Timmelsjoch gefahren ist, der weiß: Die Straße ist ein wahres Erlebnis. Da es sich bei der Hochalpenstraße um eine Privatstraße handelt und Schneeräumung sowie Instandhaltung recht aufwändig sind, ist die Benützung mit PKW, Motorrad, Wohnwagen oder sonstigen Fahrzeugen kostenpflichtig. Die Timmelsjoch-Maut wird auf österreichischer Seite erhoben und gilt sowohl für den österreichischen als auch für den italienischen Straßenabschnitt. Für echte Timmelsjoch-Liebhaber gibt es eine Saisonkarte, die bei jeder Überfahrt in den Süden sowie retour genutzt werden kann. Sprich: Beliebig viele Fahrten von Ende Mai bis Oktober, also so lange das Timmelsjoch offen ist. Auch Radfahrer kommen in den Genuss des spektakulären Passübergangs. Die Benützung der Straße ist für Radfahrer kostenlos.

Tipp: Detaillierte Informationen zur Timmelsjoch-Hochalpenstraße, Öffnungszeiten, Mauttarife und mehr gibt’s auf www.timmelsjoch.com

Höchster Punkt: 2.509 m

Eröffnung Passhöhe: 17.07.1959

Steigung: max. 13 %

Kehren: ca. 30

Die Timmelsjoch Erfahrung: 6 Stationen – ein Erlebnis

Neben dem Naturerlebnis Timmelsjoch gibt es entlang der Strecke auch viel Wissenswertes zum Mitnehmen. An sechs Haltepunkten informieren Architektur-Skulpturen zu Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region. Die Bauwerke sind verschiedenen Themenschwerpunkten gewidmet und fügen sich auf moderne Art und Weise in die ursprüngliche Umgebung ein. Alle Stationen sind kostenlos zugänglich.

An der Mautstation im Top Mountain Crosspoint stimmt der Panoramablick auf das hintere Ötztal auf die Fahrt ein. Zu den neuen Perspektiven bekommen Reisende auch Infos über die Landschaft und ihre Eigenheiten (Obergurgler Zirbenwald, Gletscher und Siedlungsgeschichte) mit auf den Weg.

Steg Hochgurgl Timmelsjoch Ötztal Landschaft

Der begehbare Würfel entführt in die abenteuerliche Tradition des Schmuggels über das Timmelsjoch. Zu finden ist das spannende Objekt an der Kreuzung der Straße mit dem Urweg von Zwieselstein nach Moos im Passeier.

Schmuggler Timmelsbachbrücke Hochgurgl Ötztal Landschaft

Eine ehemalige Kaserne aus dem Jahr 1930 wurde zu einem musealen Schmuckstück umfunktioniert. Gezeigt werden bisher unveröffentlichtes Bildmaterial zum Straßenbau und authentische Zeitzeugeninterviews von Personen aus dem Passeier- und dem Ötztal. Mit der Ausstellung soll den Straßenbauarbeitern ein Denkmal gesetzt werden.

Transit Timmelsjoch Ötztal Landschaft Hochgurgl

Wie ein Findling ragt das Passmuseum von Nordtiroler auf Südtiroler Seite hinaus und bringt den grenzüberschreitenden Charakter der Timmelsjoch Erfahrung auf den Punkt. Im Inneren lernen Reisende mehr über die Geschichte des Timmelsjochs und der Hochalpenstraße.

Passmuseum Timmelsjoch Ötztal Landschaft Hochgurgl

Unter dem Scheibkopf auf Südtiroler Boden eröffnet sich ein wunderbares 180°-Panorama auf den Naturpark Texelgruppe. Das überdimensionale Fernrohr fokussiert den Blick auf Granatkogel (3.304 m) und Hohen First (3.403 m), die markant aus dem ewigen Gletschereis ragen.

Fernrohr Scheibkopf Ötztal Timmelsjoch

Angekommen im Süden: Auf dem Felshang bei Stuls genießen Gäste den spektakulären Ausblick auf Moos und das hintere Passeiertal. Zwei Granaten, die den Gesteinsformationen des Passeiers nachempfunden sind, dienen als Schauraum und Aussichtsplattform.

Granat Moos Passeier Timmelsjoch Ötztal

Pass mit langer Geschichte

Das Timmelsjoch ist die tiefste unvergletscherte Kerbe im Alpenhauptkamm zwischen dem Reschen- und Brennerpass. Bereits steinzeitliche Hirten dürften den Übergang mit ihren Tieren genutzt haben. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren es die Ötztaler Kraxenträger, die regen Handel mit den Südtirolern betrieben und den Pass mit ihren Tauschwaren überquerten. Nach Jahrhunderten mühseliger Fußmärsche starteten im Herbst 1955 die Bauarbeiten für eine Straßenverbindung. Unter schwersten Bedingungen errichteten die Arbeiter Grund- und Oberbau des gesamten Wegs. Unimogs, Bagger, Lastwagen und Planierraupen läuteten den Übergang zum technisierten Straßenbau ein. Innerhalb von nur vier Jahren und einer Bauzeit von 17 Monaten konnte die Straße bis zum Joch fertiggestellt werden. Dann dauerte es allerdings, bis der Anschluss nach Südtirol erfolgte. Nach neun weiteren Jahren, im September 1968, konnte die Nord-Süd-Verbindung erstmals für den Verkehr freigegeben werden.

Timmelsjoch in 3D
Dank unserer 3D-Ansicht können Sie sich bereits im Vorfeld zur Timmelsjoch-Strecke informieren oder die Fahrt noch einmal Revue passieren lassen.
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Timmelbus
Der Timmelbus fährt von Mitte Juni bis Mitte September mehrmals täglich von Obergurgl bis Moos im Passeiertal mit Halt am Top Mountain Cross Point. Die Fahrt ist für alle Besitzer einer Ötztal Inside Summer Card kostenlos.
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Top Mountain Crosspoint
Der Top Mountain Crosspoint am Fuße der Hochalpenstraße beheimatet die Mautstation, ein modernes Bedienungsrestaurant, das höchstgelegene Motorradmuseum Europas sowie die Talstation der Kirchenkarbahn.
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Häufig gestellte Fragen zum Timmelsjoch

Die Hochalpenstraße ist nur in den Sommermonaten befahrbar, in der Regel zwischen Ende Mai und Oktober. Grund für die lange Winterpause ist das unwirtliche Wetter im Hochgebirge mit Schneehöhen bis zu 10 Meter. Neben der Wintersperre ist die Mautstraße auch im Sommer zwischen 20 und 7 Uhr gesperrt. Die aktuellen Öffnungszeiten findest du auf www.timmelsjoch.com

Radfahrer können die Passstraße während der regulären Öffnungszeiten in Angriff nehmen. Das Befahren erfolgt jedoch auf eigene Gefahr! Eine funktionierende Fahrradbeleuchtung und komplette Radausrüstung sind zwingend erforderlich, ebenso gilt es den Wetterbericht und Tourenverlauf vorab aufmerksam zu studieren. Die Befahrung der Mautstraße ist für Radsportler kostenfrei mit separater Durchfahrt bei der Mautstation in Gurgl.

Tipp: Eine Radtour kurz nach Saisoneröffnung Ende Mai, wenn immer noch bis zu 5 m hohe Schneewände die Timmelsjoch Hochalpenstraße flankieren, ist ein ganz besonderes Erlebnis!

Das 2.509 m hohe Timmelsjoch verbindet das Ötztal (Tirol) mit Passeier (Südtirol) und trennt die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen. Von Gurgl, dem letzten Ort im Ötztal, beträgt die Fahrtzeit zum höchsten Punkt am Timmelsjoch ca. 30 Minuten. Genau am Timmelsjoch verläuft die Grenze zwischen Italien und Österreich. Das Joch ist außerdem Teil der Europäischen Wasserscheide und der einzige befahrbare Übergang des Alpenhauptkamms zwischen Reschen- und Brennerpass.

Während der Öffnungszeiten ist die Befahrung der Timmelsjoch Hochalpenstraße über die österreichische Seite bis zur Passhöhe uneingeschränkt möglich (max. Fahrzeughöhe 4 Meter). Auf italienischer Seite gelten aufgrund der steilen, engen Straßenverhältnisse sowie der Brückenkonstruktionen besondere Bestimmungen (erlaubt sind PKW und Motorräder; Wohnmobile und LKW bis max. 8 t Gesamtgewicht, max. 2,55 m Breite und max. 4 m Höhe; sowie Autobusse bis max. 10 m Gesamtlänge und max. 8 t Gesamtgewicht).

Über die Wintersperre bzw. Sperren wegen unvorhersehbarer Ereignisse informiert die Website www.timmelsjoch.com.

Die 60 km lange Fahrt von Obergurgl über die mautpflichtige Timmelsjoch-Hochalpenstraße bis in die Kurstadt Meran dauert nur ca. 1,5 Stunden – ideal für einen Tagesausflug vom Hochgebirge hinunter in die Südtiroler Weinberge, wo das Klima schon ein bisschen Mittelmeerflair versprüht. Tipp: Es lohnt sich, für die Timmelsjoch Erfahrung mit den 6 kostenlos zugänglichen Stationen entlang der Strecke einen extra Zeitpolster einzuplanen.